Brass Konzert – Spanish Fiesta

Die Brass Band Gürbetal lädt zur diesjährigen Brass Gala ein. Diesmal entführt sie ihr Publikum in ganz unterschiedliche Klangwelten.
Mit ausschliesslich originaler Brass Literatur geht die Reise vorerst zu Inseln und an Küsten im Norden. „Kingdom of Dragons“ beschreibt Geschichte, Landschaft und Mentalität der Menschen in Südwales. Der Schlagzeuger, Reto Wüthrich, weiss mit seinen Timpanis ebenso zu faszinieren wie die Morgenröte. „Aurora“ – eine Auftragskomposition für die Brass Band Gürbetal und Reto Wüthrich – gelangt überhaupt erst zum zweiten Mal öffentlich zur Aufführung. Lassen Sie sich entführen und beeindrucken!
Feurig und leidenschaftlich geht es auch im zweiten Teil weiter. Die Melodien und Rhythmen stammen nun jedoch aus Spanien. Landschaften, Geschichten, romantische und kämpferische Gefühle, werden musikalisch von einzelnen Registern, Duetten oder mit dem Klang der ganzen Band dargestellt und ergibt so eine wundervolle Spanish Fiesta.
Die Brass Band Gürbetal ist Feuer und Flamme. Lassen auch Sie sich von der Musik erwärmen und besuchen Sie die Brass Gala.

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Brassband-Konzert mit Weltpremiere

«Unser Frühlingskonzert gleicht dem Aprilwetter: wechselvoll und vielseitig.» Mit diesen Worten begrüsste am Sonntagabend Annina Meier, Präsidentin der von Urs Stähli geleiteten Brass Band Gürbetal, die rund 90 Besucherinnen und Besucher in der Kirche Thierachern. Und in der Tat kam das Publikum in den Genuss anspruchsvoller und hochstehender Brassbandmusik.
Ein Höhepunkt bildete zweifelsohne die Welturaufführung des Timpanisolos «Aurora». Da Ähnliches bis anhin kaum existierte, liess die Band das Stück eigens vom englischen Perkussionisten und Komponisten Paul Lovatt-Cooper komponieren. Solist Reto Wüthrich schlug mit grosser Virtuosität die vier Kesselpauken, was das Publikum dazu veranlasste, eine Zugabe herauszuklatschen.
Aber auch die andern Darbietungen der 30 Musikantinnen und Musikanten mit Durchschnittsalter 28 Jahre stiessen auf grossen Beifall. So etwa «Bacchanale» aus der Oper «Samson und Dalila» von Camille Saint-Saëns. Im Stück «Oceans» des englischen Komponisten Goff Richards wurde das Publikum an verschiedene Meeresküsten entführt, wobei das Rauschen der Brandung buchstäblich zu hören war.
Bei der Melodie «Share My Yoke» glänzte Joram Bots mit einem Cornetsolo. Heimatliche Gefühle erwachten bei «Old Swiss Tune», wo die Solisten Andreas Blatter, Joram Bots, Annina Meier und Julian Stähli als Solisten mit ihren Blasinstrumenten das Lied vom Vreneli ab em Guggisberg intonierten. Der Marsch CMS (Cerchel Musical dalla Surselva) des Bündner Komponisten Corsin Tuor begleiteten Mirjam Stähli und Roland Schmid als Cornetduett. Moderiert wurde das Konzert durch den Uetendorfer Pfarrer Andreas Schibler.

Quelle: Thuner Tagblatt
Erstellt: 16.05.2017, 08:49 Uhr

Hans Kopp

Rückblick Brass Night Münsigen – Ausblick Frühlingskonzerte 2017

Die Brass Night 2017 ist bereits Geschichte.
Das Publikum belohnte unsere Schweizerreise mit grossem Applaus und wir sind sehr stolz auf unseren „Schottischen Touristen“ Andreas Blatter, der mit seiner Darbietung von Piper O’Dundee die Jury überzeugte und souverän den Solistenpreis gewann.
Ganz herzlich möchten wir auch der Brass Band Oberwil i.S. gratulieren!
Sie sorgten mit Ihrem grossartigen Auftritt für eine super Unterhaltung und durften somit verdient den Preis für die beste Darbietung in Empfang nehmen.
Zudem Danken wir allen, die bei unserem Programm zum guten Gelingen beigetragen haben. Sei es bei der Beschaffung der Kostüme und Requisiten oder gar selber als Schauspieler – Dir siit alli Super gsii, Merci viel mal!

Doch nach dem einen Konzert ist vor dem anderen Konzert, und so sind wir bereits wieder mitten in den Proben für unsere Frühlingskonzerte, welche Mitte Mai stattfinden.
Nebst klassischen Perlen wie zum Beispiel der Operette Bacchanale freut es uns besonderes, Ihnen in diesem Jahr die Uraufführung des Timpanysolos Aurora präsentieren zu dürfen. Dieses eigens für unsere Band und unseren Solisten Reto Wüthrich komponierte Stück von Paul Lovatt-Cooper wird Sie mit seiner Lebendigkeit und seinem mitreissenden Drive überzeugen.
Lassen Sie sich dieses einmalige Ereignis nicht entgehen und besuchen Sie unsere Konzerte
Wir freuen uns auf Sie!

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Es ist weiterhin möglich, ein paar Sekunden der Auftragskomposition Aurora zu kaufen: Paul Lovatt-Cooper verlangt pro komponierte Spielminute CHF 500.-, das ergibt für dieses fünfminütige Stück einen Betrag von CHF 2’500.-.
Somit kostet die Sekunde CHF 9.-.
Wer nun einige Sekunden spenden möchte, kann das über unser Konto: IBAN CH89 0900 0000 3002 5095 4 lautend auf Brass Band Gürbetal, 3663 Seftigen, Vermerk „Timpany Solo“, gerne machen!

 

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Brass Night Münsingen 2017

Wir stehen in den Vorbereitungen für die Teilnahme an der Brass Night in Münsingen. Nebst einer musikalisch guten Darbietung wollen wir das dortige Publikum auch mit einer unterhaltsamen Story beeindrucken.
Am 1. April werden wir uns deshalb den ganzen Tag Zeit nehmen, um an unserem 30-minütigen Programm zu üben. Wir hoffen, dass uns viele unserer Fans nach Münsingen begleiten werden und uns dort im Publikum unterstützen. Wir freuen uns – bis bald!

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Brass Band Gürbetal – Hauptversammlung 2017

Am Freitag, 3. Februar 2017 trafen sich die Aktivmitglieder der BBG zu ihrer alljährlichen Hauptversammlung im Probelokal in Seftigen.
Rückblick auf ein bewegtes und intensives Jahr 2016

Konzertreise nach Hamburg
Bereits zu Jahresbeginn ein Highlight im Vereinsjahr! Instrumente und Uniformen wurden eingepackt und die BBG machte sich (chauffiert durch Roki-Reisen) auf die 10-stündige Fahrt nach Hamburg. Dort gab es ein Zusammentreffen mit den Mitgliedern der lokalen St. Stephan – Brass Band. Die ortsansässigen Musikantinnen und Musikanten zeigten den Gästen aus dem Gürbetal die Sehenswürdigkeiten der Stadt, des Hafens sowie kulinarische Spezialitäten. Und natürlich präsentierten beide Bands an einem gemeinsamen Konzert ihr musikalisches Können.

Teilnahme an zwei Wettbewerben in Montreux
Mit der Teilnahme am Eidgenössischen Musikfest im Juni und der dem Mitmachen am Schweizerischen Brass Band Wettbewerb im November reiste die BBG im vergangenen Jahr zwei Mal nach Montreux um ihr musikalisches Können einer ausgewählten Jury zu präsentieren. Während für das EMF im Frühsommer ein Selbstwahlstück und ein Aufgabenstück der 2. Klasse einstudiert wurden, war die Herausforderung im November eine Komposition, welche der 3. Klasse Brass Band zugeordnet wird. Beide Male konnte die Band mit ihrem Auftritt beeindrucken kamen sie doch im Juni als 4.-platzierte Band vom Contest-Wochendende zurück und im November konnte sie sich sogar einen Podestplatz erspielen und wurde 3. in ihrer Stärkeklasse.

Alljährliche Konzertauftritte
Nebst diesen beiden Grossanlässen spielte die BBG auch vor heimischen Publikum ihre alljährlichen Frühlingskonzerte und die Brass-Gala im Herbst und erfreute mit klassisch brassigem und keltisch angehauchten Sound auch ihre Fans aus der Region.

Ständli an Hochzeitsfesten
Gerne kamen die Musikantinnen und Musikanten auch dem Wunsch der beiden Aktivmitglieder, Ivan Matzinger und Annina Stähli, nach, doch an den zwei Hochzeiten zu einem Ständli aufzuspielen und die anwesenden Hochzeitsgäste zu erfreuen. Die BBG wünscht den beiden Jungvermählten noch einmal alles Gute – die Ständli an euren Hochzeitsfesten werden uns lange in guter Erinnerung bleiben.

Neues Logo
Nach mehrjährigem Entwickeln, Ausprobieren und immer wieder Rückfragen und sich Vergewissern präsentierte das Aktivmitglied Ivan Matzinger nun im Herbst dieses Jahres das neue Logo – welches an der Brass Gala im Oktober 2016 seine offizielle Geburtsstunde hatte. Vielen Dank an den Créatur de Logo. Das neue Logo repräsentiert die Ideen und Ziele des Vereins auf zeitgemässe Weise und gefällt den Mitgliedern ebenso wie dem Publikum.

Neumitglieder, Wahlen und Dank
Sehr zu aller Freude konnten an der HV Nicola Valsangiacomo und Patrick Aegerter als neue Mitglieder im Verein aufgenommen werden. Beide haben sich bereits seit längerer Zeit mit ihrem musikalischen Können und tatkräftiger Mithilfe bei den Konzertvorbereitungen in den Verein eingefügt.
Auch bereits seit Mitte Jahr hat Mirjam Stähli ad interim die Aufgaben der Jungbläserverantwortlichen im Vorstand wahrgenommen. Sie wurde nun offiziell von der HV als Vorstandsmitglied bestätigt.
Die Präsidentin verdankt die Arbeit des Dirigenten Urs Stähli. Seinen unermüdlichen und sorgfältigen Vorbereitungen, seiner Fähigkeit die Musikantinnen und Musikanten zu motivieren ist es zu verdanken, dass die BBG im vergangenen Jahr so oft erfolgreich auftreten konnte.

Auswirkung der Rechnung auf die Mitgliederbeiträge und zukünftige Aktivitäten
Viel Anlass zu Diskussionen gaben die Rechnung und das Budget. Trotz den erfreulichen Einnahmen an den Konzerten haben die kostspielige Auslandsreise und die Teilnahme an den beiden Wettbewerben dazu geführt, dass die Rechnung mit roten Zahlen abschliesst. Der Blick auf das Budget für das laufende Jahr lässt die Hoffnung auf eine weitere Reduktion des Vereinsvermögens gleich wieder ersterben.
Also beschliesst die HV die Mitgliederbeiträge anzuheben, der Einladung der St. Stephans Brass Band nach Hamburg erst wieder im Juni 2018 Folge zu leisten und dafür auf die Teilnahme des Luzerner Kantonalmusikfest 2018 zu verzichten.
Ebenso beschliesst die HV sich ihrer maroden Finanzen gezielter anzunehmen. Dazu wurde eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, welche es sich zur Aufgabe macht, Ideen zu entwickeln, wie das nötige Geld beschafft werden kann. Denn – da sind sich alle einig – die BBG will gute Konzerte geben und sich musikalisch weiterentwickeln. Dazu gehört eine kompetente Leitung, die entsprechend entlöhnt werden sollte, die Teilnahme an kantonalen und eidgenössischen Musikfesten – sowie jährlich am schweizerischen Brass Band Wettbewerb in Montreux – ebenso wie ein professioneller Auftritt – das heisst, dass baldmöglichst alle gedruckten Unterlagen mit dem neuen Logo ausgestattet sein müssen.

Nach Abschluss der HV offerierte der Vorstand und die Bäckerei Pesse, den Anwesenden einen Apéro. Und bei gemütlichem Beisammensein wurden bereits die einen oder anderen – nicht immer ganz ernst zu nehmenden – Ideen entwickelt, wie die Vereinskasse aufgebessert werden könnte…